Wissenswertes
Gammertingen - eine alte SiedlungsstätteGrabungsfunde aus der Urnengräberzeit und von den Römern.
Wichtig für die Entwicklung der Stadt Gammertingen war die Alemannenzeit vom 300. - 700. Jahrhundert. Aus dieser Zeit stammt auch der Ortsname. Große geschichtliche Bedeutung haben Grabfunde aus der Alemannenzeit; unter diesen befindet sich der berühmte Goldenen Helm.
Die Grafen von Gammertingen und von Veringenstadt, und vor allem die Freiherren von Speth (1524 - 1806) haben die weitere Entwicklung bestimmt. 1776/1777 wurde das heutige Schloß - jetzt Rathaus - nach den Plänen von Pierre dIxnard erstellt.
Im Jahre 1418 wurde von Kaiser Sigismund das Marktrecht verliehen.
Von 1827 bis 1925 war Gammertingen Oberamtsstadt mit vielen Behörden.
Ab 1876 wurde eine überörtliche Zeitung, die "Lauchert-Zeitung", herausgegeben.
Im Jahre 1901 wurde mit dem Bau der Hohenz. Landesbahn begonnen. Die Betriebswerkstätte hierfür befindet sich in Gammertingen.
Nach dem ersten Weltkrieg bestimmte die Trikotagen- und später die Strickwarenindustrie die industrielle und gewerbliche Entwicklung.
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen mehrere Betriebe, insbesondere der Metallindustrie, hinzu.
Mit der Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen wuchs die Einwohnerzahl und die Zahl der gewerblichen und industriellen Arbeitsplätze.
Ab 1965 wurde das Ländl. Bildungszentrum mit Grund-, Haupt- und Realschule, Gymnasium und Förderschule aufgebaut. Rund 2.000 Kinder aus einem weiten Einzugsbereich werden hier unterricht.
Die Kreisreform auf 01.01.1973 und die Gemeindereform auf 01.01.1975 bestimmen die Aufgaben der Stadt Gammertingen für ihre Einwohner und für benachbarte Gemeinden aus den Kreisen Sigmaringen, Reutlingen und Zollernalbkreis.
Von überörtlicher Bedeutung ist die diakonische Einrichtung Mariaberg e.V., eine der großen Behinderteneinrichtungen in unserem Land.Im medizinischen Dienstleistungssektor ist auch die private Wendelstein Klinik in Gammertingen tätig.
Als Unterzentrum verfügt die Stadt Gammertingen über ein umfangreiches Dienstleistungs- und Infrastukturangebot.


