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Neuhausen ob Eck

Wissenswertes

Die Gemeinde Neuhausen ob Eck liegt ca. 20 km nordwestlich des Bodensees an der B 311 Tuttlingen - Ulm / A 81, Ausfahrt Tunigen oder Geisingen.
Sie feierte 1995 Ihr 900jähriges Bestehen.

Die Einwohnerzahl Neuhausens war im Laufe der Jahrhunderte starken Veränderungen unterworfen. Kriege, Seuchen, Krankheiten und Auswanderungen führten zu Bevölkerungsrückgängen, verbesserte Wirtschafts- und Erwerbsgrundlagen ließen in der Regel die Bevölkerung anwachsen.

Nach dem 2. Weltkrieg bis in die 70er Jahre war das wirtschaftliche Leben in Neuhausen ob Eck geprägt durch drei Schuhfabriken, mittlere und kleinere Betriebe für die Herstellung chirurgischer Instrumente und kleinere Handwerksbetriebe. Zahlreiche Arbeitsnehmer pendeln jedoch täglich zu ihrem Arbeitsplatz, größtenteils in Tuttlingen.
Ab 1964 fanden zahlreiche Mitbürgerinnen und Mitbürger Arbeitsplätze in der Bundeswehr-
garnison. Bis zur Auflösung 1993 der Garnison war die Zahl der zivilen Arbeitsplätze dort auf etwa 210 angewachsen. Diese Arbeitsmöglichkeiten führten jedoch auch dazu, daß das gewerbliche Wachstum im Vergleich zu anderen Gemeinden nur zögernd vorankam. Aufgrund des starken
Die Auklösung des Garnisonsstandortes brachte den Verlust dieser Arbeitsplätze mit sich. Längerfristig bietet sich durch das freiwerden der rd. 147 ha großen Liegenschaft jedoch eine große Cahnce der gewerblichen Weiterentwicklung, da gewerblich gut nutzbare Flächen und Gebäude in ausreichendem Ausmaß zur Verfügung stehen..
Um diese Chance zu nutzen hat die Gemeinde Neuhausen zusammen mit der Großen Kreisstadt Tuttlingen den "Zweckverband Gewerbepark Neuhausen ob Eck / Tuttlingen" gegründet, der die Zielsetzung hat, die gewerbliche Nachnutzung des ehemaligen Heeresflugplatzes umzusetzen.

Im neu erschlossenen Gewerbegebiet "Filz" der Gemeinde haben sich bereits mehrere mittlere Unternehmen angesiedelt und es ist derzeit absehbar, daß sich diese Entwicklung fortsetzt. Auch der von der Firma J. Friedrich Storz geführte Steinbruch "Mönchswald" hat sich zu einer hervorragenden Produktionsstätte von natürlichen Baumaterialien und einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde entwickelt.

Ein erheblicher Strukturwandel hat in der Landwirtschaft stattgefunden. Doch noch immer werden alle landwirtschaftlichen Flächen, soweit sie nicht stillgelegt sind, überweigend von den noch verbliebenen größeren Betrieben bewirtschaftet.

Die Gemeindereform in Baden-Württemberg 1967
hatte erhebliche Auswirkungen auch auf Neuhausen ob Eck. Für die Gemeinde ergab sich die Möglichkeit einer Eingliederung (Eingemeindung) der Gemeinden Schwandorf und Worndorf in die Gemeinde Neuhausen ob Eck. Am 01. Dezember 1972 wurde dieser Eingemeindung zugestimmt.

Das Gemarkungsgebiet der Gesamtgemeinde umfaßt eine Fläche von 4,623 ha.
Davon entfallen auf:
- Neuhausen ob Eck 2,118 ha
- Schwandorf 1,486 ha
- Worndorf 1,019 ha
Von dieser Gemarkungsfläche sind 1,888 ha mit Wald bewachsen.