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Aitrach

Kultur

Ruine: Burgruine Marstetten

Die im 11. Jahrhundert von den Grafen von Marstetten erbaute Burg Marstetten, deren Ruine heut noch stolz überm Illertal steht, zeugt von der großen Herrschaft der Grafen von Marstetten. Zur Burg gehörten der Zehentstadel und der sogenannte Bauhof mit Schmiede, ein Kalkofen, eine Ziegelei, eine Mahl- und Sägemühle sowie einige Lehenshöfe. Die Burg wechselte des öfteren den Besitzer, ging später an die Linie der Freiherren von Königsegg- Aulendorf über und wurde am 29. Juli 1566 von Freiherr Johann Jakob von Königsegg-Aulendorf um 100 000 Gulden an den Reichstruchseß Georg von Waldburg verkauft. Im Dreißigjährigen Krieg, im Jahre 1633, wurde die Burg Marstetten zerstört. 1675 versuchte Graf Sebastian Wunibald von Walburg-Wurzach die zerstörte Burg wieder aufzubauen. Der Bau wurde aber nicht vollendet und lediglich ein Stockwerk errichtet.

Am ersten Juliwochenende veranstaltet der Musikverein Aitrach e.V. im Burghof das traditionelle Burgfest.